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Episode 79: FJAAK

01:06:22

“Wenn du aus einem Bezirk wie Spandau kommst wo es keine Clubs gibt, dann musst du anfangen selber Veranstaltungen zu machen.”

“Wenn du aus einem Bezirk wie Spandau kommst wo es keine Clubs gibt, dann musst du anfangen selber Veranstaltungen zu machen.”

Es ist fast schon eine klischeehafte Geschichte: FJAAK, die damals noch zu viert waren (Felix Wagner, Johannes Wagner, Aaron Röbig und Kevin Kozicki) wachsen im provinziellen Spandau auf und experimentieren schon früh mit Musikproduktionen. Sie sind alle musikalisch begabt, spielen auf illegalen Raves im Wald und sollten schon bald die Berliner Dancefloors erreichen. Ihren ersten offiziellen Auftritt haben sie mit 16 Jahren im Berliner Club Rekorder, 2012 die ersten Platten auf Fritz Kalkbrenners Label Baalsaal Records und 2013 den ersten Gig im Berghain. Mit ‚Don’t Leave Me‘ bringen sie 2014 ihren ersten Clubbanger heraus und FJAAK schaffen es in die limitierte Reihe von 50 Weapons, dem Sub-Label von Modeselektors Monkeytown. Zuletzt haben FJAAK mit SYS03 die dritte Folge der Serie ‚SaveYourScene‘ herausgebracht, um Clubs, die ihnen besonders am Herz liegen, während des Lockdowns zu unterstützen. Mit Gesine sprechen sie über ihren gemeinsamen Weg vom Keller-Studio auf die Dancefloors der Welt, den Aufbau von Spandau20, der Liebe zu ihrer Community und was es mit dem Begriff „Cannaisseure“ auf sich hat.